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2026 - Freiwillige Feuerwehr Schwendi

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Abteilungshauptversammlung
31-01-2026

Sicherheit, steigende Anforderungen und hohe Einsatzbereitschaft: Die Feuerwehr Schwendi blickt auf ein forderndes Jahr 2025 zurück.

Intensive gesellschaftliche Diskussionen über Sicherheit, Infrastruktur und den Umgang mit zunehmenden Extremwetterereignissen: Diese Themen haben in 2025 nicht nur die Politik, sondern auch den Einsatzalltag bei der Freiwilligen Feuerwehr Schwendi beeinflusst. „Etwa durch neue Anforderungen im Katastrophenschutz, durch veränderte Förderstrukturen oder durch steigende Erwartungen an unsere Einsatzbereitschaft“, betonte Kommandant Christoph Seifried in seinem Bericht bei der Jahreshauptversammlung am Samstag, 31. Januar. Die Feuerwehr spüre aktuell, dass politische Entscheidungen auf Bundes- und Landesebene direkte Auswirkungen haben. So würden Fragen der Finanzierung, der Nachwuchsgewinnung, der Modernisierung der Ausrüstung und der Stärkung des Ehrenamts weiterhin im Mittelpunkt stehen. Trotz dieser Herausforderungen, so Christoph Seifried weiter, „haben wir als Feuerwehr im Jahre 2025 gezeigt, dass wir verlässlich, engagiert und gut organisiert sind“.
Die Freiwillige Feuerwehr Schwendi mit derzeit 50 aktiven Einsatzkräften (davon eine Frau) wurde im Jahre 2025 zu 43 Einsätzen alarmiert. Gegenüber dem Vorjahr war dies ein leichter Rückgang bei den Hilfeanforderungen.

Die Stärke der Feuerwehr Schwendi liege im Zusammenhalt, in der Kameradschaft und in der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – unabhängig von den äußeren Bedingungen, so Seifried. Hinsichtlich der Einsatzzahlen im letzten Jahr sprach der Kommandant von einem normalen Niveau. Jederzeit konnte die Schwendier Feuerwehr bei den Alarmierungen und den Einsätzen die geforderten Zeiten und die Mannschaftsstärke einhalten. Das Zusammenspiel der Alarm- und Ausrückeordnung mit den Abteilungen der Ortschaften und der Stützpunktfeuerwehr Laupheim habe hervorragend funktioniert. Auch die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen ASB und DRK verlief reibungslos, dankte der Kommandant allen, die 2025 für den Schutz und die Sicherheit der Bürger ihren Beitrag leisteten.
Worum es dabei im Einzelnen ging, hatte Schriftführer Ralf Stöhr in seiner Statistik festgehalten. Die 43 Einsätze (vier weniger als 2024) teilen sich wie folgt auf: fünf Verkehrsunfälle, sieben Unwetter, eine Tierrettung, eine Ölspur, 13 Brandmeldeanlagen, zehn Brände sowie sechs sonstige technische Hilfseinsätze. Im Durchschnitt dauerte ein Einsatz 71 Minuten, dabei waren 15 Kräfte vor Ort.

Dass der Hochwasserschutz mittlerweile eine große Rolle spielt, zeigte sich unter anderem in der Verleihung einer besonderen Auszeichnung: Für ihren unermüdlichen Einsatz bei der großen Hochwasser-Schadenslage Anfang Juni 2024 bedankte sich das Land Baden-Württemberg mit der Verleihung der „Bevölkerungsschutz-Einsatzmedaille BW 2024“ bei 41 aktiven Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Schwendi. Jeder Einzelne von ihnen war bei diesem Hochwasser über 24 Stunden im Dienst für die Allgemeinheit und den Bevölkerungsschutz. Die Medaillen und Urkunden vom Land wurden bei der Jahreshauptversammlung von Kommandant Christoph Seifried und Bürgermeister Wolfgang Späth überreicht.

Dass die Lebensphase vor und nach der aktiven Zeit der Feuerwehreinsatzkräfte in Schwendi eine entsprechende Geltung hat, belegten bei der Versammlung zwei Berichterstatter. Christian Holzschuh informierte über die wichtige Nachwuchsarbeit bei der Jugendfeuerwehr Schwendi-Wain. Neun der 47 dort an der Feuerwehr interessierten Jugendlichen sind von Schwendi, einer konnte 2025 in die aktive Wehr wechseln. Um weitere „Feuerwehrleute von morgen“ zu gewinnen, wird heuer erstmals eine Werbeaktion durchgeführt. Und obendrein feiert die Jugendfeuerwehr im Mai das 25-jährige Bestehen.
Die Aktivitäten der ehemals aktiven Kameraden beleuchtete Xaver Lerch, Obmann der Altersabteilung. Die zirka 20 Feuerwehr-Senioren hatten abwechslungsreiche Termine in ihrem Kalender. Den Reigen der Berichte vervollständigte Gabriel Pfohmann mit erfreulichen Ausführungen zum Stand der Kameradschaftskasse. Fünf weitere Jahre wird er die Kasse verwalten. Ebenfalls offen und per Handzeichen wurden Nils Kötzer (neuer Schriftführer) und Daniel Schreiber (neuer Beisitzer) gewählt.

Bericht & Fotos: szon.de / Bernd Baur
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