Lexikon

A - D

Airbag-
sicherungssystem
Das Fahrer-Airbag-Sicherungssystem Octopus wird eingesetzt, wenn der Fahrerairbag nach einem Unfall nicht ausgelöst wurde.
Es wird über das Lenkrad gelegt und befestigt. Die Einsatzkräfte werden dadurch vor einem verspäteten Auslösen geschützt.
Octopus

Fahrer-Airbag-Sicherungssystem Octopus

Arbeitsleine Eine 20 m oder 30 m lange Leine aus Kunstfasern, die zum Absperren von Einsatzstellen, Anhängen und Sichern von Geräten dient.
Sie hat einen Holzknebel oder einen Karabinerhaken und muss rot eingefärbt sein.

siehe auch Feuerwehrleine
Atemschutz Bei jedem Brand entstehen giftige Stoffe, die meist gasförmig sind und als Rauch oder Qualm nicht nur die Sicht für Feuerwehrleute beeinträchtigen sondern ganz besonders ihre Gesundheit durch Einatmen gefährden.
Infolge dessen ist heute ein Brandeinsatz ohne Atemschutzausrüstung nicht mehr möglich.
Die Einsatzkräfte atmen entweder gefilterte Luft über eine Atemschutzmaske ein (Filtergeräte) oder Atemluft, die sie aus mitgeführten Atemluftflaschen ebenfalls über eine Atemschutzmaske erhalten.

siehe auch Gerätewagen-Atemschutz, Brandgase
Bergen Ist das Einbringen von gefährdeten Sachwerten, Leichen und leblosen Tieren.

siehe auch Retten, Technische Hilfe
Berufsfeuerwehr Die Angehörigen der Berufsfeuerwehr versehen ihren Dienst hauptamtlich, ihr Beruf ist Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann. In Städten über 100 000 Einwohnern sind Berufsfeuerwehren (BF) gesetzlich vorgesehen, es gibt allerdings auch Ausnahmen.
Neben den BF bestehen in den Großstädten auch Freiwillige Feuerwehren.
In Baden-Württemberg bestehen in Stuttgart, Freiburg, Karlsruhe, Heilbronn, Pforzheim, Heidelberg und Mannheim Berufsfeuerwehren.

siehe auch Feuerwehr, Freiwillige Feuerwehr
Betriebsfeuerwehr Betriebsfeuerwehren sind Feuerwehren in Betrieben und Verwaltungen, sie schützen nur den betreffenden Betrieb.
Wenn sie in Aufbau, Ausstattung und Ausbildung einer Gemeindefeuerwehr (FF) entspricht, kann sie als Werkfeuerwehr (WF) anerkannt werden. Sie unterliegt damit der staatlichen Aufsicht.
In Schwendi unterhält die Firma Max-Weishaupt-GmbH eine Werkfeuerwehr.

siehe auch Freiwillige Feuerwehr, Werksfeuerweh
BOS Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Dazu zählen die Feuerwehren, Polizei, die Rettungsdienste, das Technische Hilfswerk, der Katastrophenschutz und die Bundeszollverwaltung.
Sie verfügen über Funkeinrichtungen, die eine Zusammenarbeit bei Großschadensfällen ermöglicht.
Brandgase Ein gasförmiges Gemisch aus giftigen Stoffen, die bei einem Brand entstehen. Je nach brennendem Stoff, Temperatur und Luftzufuhr ist die Zusammensetzung sehr unterschiedlich. Neben Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, entstehen Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und viele andere Atemgifte.

siehe auch Flash-Over, Überdruckbelüftung
Brandklassen Die Einteilung der brennbaren Stoffe erfolgt in vier verschiedene Klassen. Daraus können dann auch die Löschmittel abgelesen werden.
Klasse A: feste Stoffe z.B. Holz, Kohle
Löschmittel: Wasser, Schaum
Klasse B: flüssige Stoffe z.B. Benzin, Lacke
Löschmittel: Schaum, Pulver
Klasse C: gasförmige Stoffe z.B. Acetylen, Butan
Löschmittel: Pulver, Kohlensäure
Klasse D: Metalle z. Aluminium
Löschmittel: Sand, Pulver
Brandmeldeanlage Fernmeldeanlage, die Brände selbständig an Feuerwehr oder/und an die Leitstelle melden und gleichzeitig optisch und akustisch anzeigen. Sie können auch Löschanlagen aktivieren und die eigenen Anlagenteile überwachen und Fehler anzeigen.
Sie bestehen aus den Meldern, dem dazu erforderlichen Leitungsnetz und der Brandmeldezentrale.
Brandmeldeanlagen sind in Krankenhäusern, Fabriken, Bürogebäuden usw. installiert.

siehe auch Brandmeldezentrale, Feuerwehr, Feuerwehrbedienfeld, Leitstelle
Brandmeldezentrale Ist ein Teil der Brandmeldeanlage. Hier laufen Brandmeldungen und Störmeldungen auf und werden angezeigt und an Feuerwehr und/oder Leitstelle weiter geleitet.
Ein Teil der Brandmeldezentrale besteht aus dem Feuerwehrbedienfeld, auf dem die notwendigen Bedienfunktionen für die Feuerwehr einheitlich angeordnet sind.

siehe auch Brandmeldeanlage, Feuerwehrbedienfeld
Cheshire-Box Einrichtung, mit welcher im kleinen Maßstab das Verhalten von heißen Verbrennungsgasen, Rauchentwicklung und Rauchdurchzündung demonstriert werden kann. Ihre Entwicklung stammt von der Fire-Brigade Cheshire in Großbritannien.
Der Behälter mit einem Volumen von einem Kubikmeter stellt das Modell eines Brandraumes (Zimmer) dar, in dem der Brandverlauf in den einzelnen Phasen von der Entstehung, über die Ausbildung der unterschiedlichen Druckzonen, der rapiden Temperaturzunahme, der Veränderung der Rauchmenge bis zur Durchzündung der heißen Brandgase (Flashover) gezeigt werden kann. Die Cheshire-Box wurde inzwischen von vielen Feuerwehren zur Ausbildung nachgebaut.

siehe auch Brandgase, Explosion, Flash-Over
Cheshire-Box

Cheshire-Box im Einsatz

Digitaler
Meldeempfänge
Die Feuerwehrangehörigen tragen den DME bei sich und werden über das digitale Funknetz zu den Einsätzen alarmiert. Der Empfänger liegt im 2-m-Band, somit ist die Alarmierung vom Sprechfunk (4-m-Band) getrennt, der Sprechkanal wird entlastet.
Er wird in drei Varianten geliefert:
DME I    Alarmierung mit fest gespeicherten Alarmstichworten
DME II Alarmierung mit alphanumerischer Anzeige (Textdisplay)
DME III Alarmierung mit Sprachdurchsage

DME I von Motorola:

DME II von Motorola:

DME I

DME II

Alarmstichworte werden
auf dem Display angezeigt.

Durchsage von gespeicherten
Alarmstichworten

Drehleiter
(DL/DLK)
Sie gehört zur Gruppe der Hubrettungsfahrzeuge, worauf eine Leiter aufgebaut ist, die ausfahrbar, aufrichtbar und drehbar ist.
In Deutschland haben Drehleitern eine Rettungshöhe von 12 bis 23 Metern. In höheren Gebäuden (Hochhäusern) können sie nicht mehr eingesetzt werden, bei diesen werden entsprechende Rettungswege (abgetrennte Treppenhäuser) von der Bauordnung gefordert.
Mit Drehleitern können Menschen, natürlich auch Tiere aus größerer Höhe gerettet und Brandbekämpfung von oben vorgenommen werden.
Die Bezeichnung erfolgt durch die Buchstaben DL und zwei angehängten Zahlen mit Nennrettungshöhe und Nennausladung in Metern, z.B. DL 23-12, bzw. DLK 23-12 (Drehleiter mit Korb).
Drucklüfter Bei allen Bränden entstehen Rauch und giftige Gase. In Gebäuden stellen sie nicht nur eine lebensbedrohende Gefahr für eingeschlossene Personen dar, sie erschweren auch durch schlechte Sicht das Vorrücken der Einsatzkräfte.
Durch (künstliche) Belüftung mit einem Drucklüfter wird der Brandrauch aus dem Gebäude gedrückt. Das Gerät arbeitet wie ein starkes Gebläse, das durch einen Verbrennungsmotor, Elektromotor oder durch Wasserkraft (Turbine) angetrieben wird.
Drucklüfter

Drucklüfter

Druckschlauch Er dient der Beförderung von Löschmitteln, in der Hauptsache Wasser. Im leeren Zustand kann er gerollt oder gefaltet werden und ist damit leicht transportierbar. Das Löschmittel wird im Schlauch unter Druck transportiert, deshalb muss er entsprechende Eigenschaften aufweisen. Die Unterscheidung in A-, B-, C- und D-Schlauch ergibt sich aus dem Innendurchmesser. Häufig verwendete Druckschläuche sind B- und C-Schläuche.
Druckschlauch

Druckschlauch gerollt

Tragekorb

Druckschlauch im Tragekorb

>> nach oben

E - H

Einsatzleitwagen (ELW) Ein Feuerwehrfahrzeug, das mit Funkgeräten und anderen Kommunikationsmitteln ausgerüstet ist.
Explosion Sehr schnell ablaufende und unkontrollierte Verbrennung, bei der meist große Gas- und Wärmemengen freigesetzt werden und eine starke Druckwelle entsteht. Explosionen werden von lautem Knall und grellen Lichtblitzen begleitet.
Allerdings wird der Begriff Explosion für unterschiedliche Vorgänge verwendet.

Man unterscheidet:
Verpuffung: 

Explosion mit geringer Flammenausbreitungsgeschwindigkeit (< 1 m/sec) und geringer Druckwirkung, die meist ausreicht, um Fensterscheiben zu zerstören und Türen aus dem Rahmen zu sprengen. Sie ist meist mit einem dumpfem Knall verbunden.

Deflagration: 

Flammenausbreitungsgeschwindigkeit < 330 m/sec, Druckwirkung bis zu 14 bar. Der Druck reicht aus, um Gebäude ganz oder teilweise zu zerstören. Personen erleiden schwerste Verletzungen.

Detonation: 

Flammenausbreitungsgeschwindigkeit > 330 m/sec, Druckwirkung bis zu 1000 bar. In weitem Umkreis schwerste Zerstörungen, Personen haben kaum Überlebenschancen.

Spezielle Explosionen sind:
Fettexplosion, Staubexplosion, Knallgasreaktion, Kaminbrand.

Fettexplosion Darunter versteht man einen Vorgang, der entsteht, wenn Wasser in über 1000 °C erhitzte Fette und Öle gebracht wird.
Die einsinkenden Wassertröpfchen verdampfen schlagartig und nehmen damit beträchtlich an Volumen zu (1700fache Volumenvergrößerung). Dadurch wird das heiße Fett/Öl explosionsartig ausgeworfen, wobei sich die feine Verteilung von Fett- und Öltröpfchen zünden kann und damit eine beträchtliche Gefahr für die Umgebung darstellt.
Fett- und Ölbrände dürfen auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden, am besten deckt man sie mit einem feuchten Tuch oder mit einem Deckel ab.
Feuer Ist der Oberbegriff für beabsichtigtes und unbeabsichtigtes Verbrennen. Man unterscheidet damit Nutzfeuer und Schadenfeuer.
Feuerlösch-
kreiselpumpe
Eine besonders konstruierte Strömungsmaschine, die zur Förderung von Löschwasser dient. Sie ist in Löschfahrzeugen (LF, TLF) und Tragkraftspritzen eingebaut.
Innerhalb des Pumpengehäuses befinden sich das feste Leitrad und das bewegliche Laufrad. Diese Kombination wird als Stufe bezeichnet, wobei ein- und zweistufige Pumpen gebaut werden. Das einströmende Wasser wird von den Schaufeln des Laufrades erfasst und nach außen geschleudert, dabei werden Druck und Geschwindigkeit erhöht und das Wasser kann die notwenige Strecke und Höhe überwinden.
Dem Kurzzeichen FP werden Zahlen angehängt, welche die Nennförderleistung angeben. Die erste Zahl mit dem Faktor Hundert multipliziert ergibt den Nennförderstrom in l/min. Die zweite Zahl gibt den Nennförderdruck an: FP 16/8 = Feuerlöschkreiselpumpe mit 1600 l/min Nennförderstrom bei 8 bar Nennförderdruck.
Löschkreiselpumpe
Feuerlöschkreiselpumpe 16/8 als Heckpumpe eingebaut
Feuerwehr Das Feuerwehrgesetz (FwG) beschreibt in § 1 den Begriff der Feuerwehr:
Danach ist sie eine gemeinnützige, der Nächstenhilfe dienende Einrichtung der Gemeinde. Sie ist damit ein Teil der Gemeindeverwaltung, der Bürgermeister ist für sie verantwortlich.
Ihre Hauptaufgaben sind: Menschenrettung, Brandbekämpfung, Schutz vor drohenden Gefahren bei öffentlichen Notständen, die durch Einstürze, Naturereignisse, Unglücksfälle usw. verursacht werden.
Die ursprüngliche Aufgabe der Feuerwehren war die Brandbekämpfung, heute hat sich der Einsatzschwerpunkt zur technischen Hilfe hin verschoben (z.B. Verkehrsunfälle).

Die Feuerwehren gliedern sich in Freiwillige Feuerwehren, Berufsfeuerwehren und Betriebsfeuerwehren (Werkfeuerwehr).
Feuerwehr-
bedienfeld
Ist eine Zusatzeinrichtung für Brandmeldeanlagen. Die genormten Anzeige- und Bedienelemente ermöglichen es dem Einsatzpersonal der Feuerwehr, Anlagenzustände zu erkennen und Bedienvorgänge durchzuführen. So kann nach Auslösung einer Brandmeldung das akustische Signal abgestellt, die Übertragungseinrichtung zur Feuerwehr oder Leitstelle geprüft und abgeschaltet werden.
Zum Feuerwehrbedienfeld haben nur die Einsatzkräfte der Feuerwehr Zugang.
Feuerwehrfahrzeug Dies sind speziell für den Einsatz der Feuerwehr gestaltete Kraftfahrzeuge oder Hänger, welche die Besatzung, die feuerwehrtechnische Beladung sowie Lösch- und Einsatzmittel aufnehmen können.
Die Fahrzeuge sind mit einem Kurzzeichen (Buchstaben, Zahlen) gekennzeichnet, daraus lässt sich die Verwendung ableiten.
Feuerwehrleine Bezeichnung für eine Leine, die zum eigenen Absichern einer Einsatzkraft und zum Halten von Personen an Einsatzstellen dient.
Sie hat eine Länge von 30 Metern, einen Durchmesser von circa 11 mm und wird in einem Leinenbeutel aufbewahrt. Sie ist nicht geeignet zum Abfangen von frei fallenden Personen. Als Sicherungsleine wird sie für den Rückzug aus der Einsatzstelle verwendet.
Sie ist aus Kunstfasern hergestellt und hat eine helle Farbe.
Feuerwehrleine
Die Feuerwehrleine wird an einer Vorrichtung aufgewickelt.
Feuerwehrnotruf Bundesweite Notrufnummer, die vorwahlfrei und gebührenfrei ist. Mit ihr kann eine direkte und schnelle Verbindung zur Leitstelle hergestellt werden.
Diese alarmiert nach Abfrage des Anrufers die Einsatzkräfte.
Notruf
Feuerwehr-
schläuche
Sie dienen zur Beförderung von Löschmittel (z. B. Wasser) von der Entnahmestelle bis zur Einsatzstelle.
Sie sind aus Kunstfasern hergestellt, an beiden Enden dienen Kupplungen zur Verbindung mehrerer Schläuche.
Je nach Innendurchmesser unterscheidet man A-, B- , C- und D-Schläuche.
Nach Verwendungszweck werden Feuerwehrschläuche in Druck- und Saugschläuche eingeteilt.
Feuerwehrsignet

FeuerwehrsignetIst das Logo für die Feuerwehr in Form eines Kreises, der in vier Segmente eingeteilt ist.

Jedes Segment stellt sinnbildlich eine der Tätigkeiten der Feuerwehr dar:
-  ein löschender Feuerwehrmann für die Brandbekämpfung,
-  ein Feuerwehrmann mit Kranhaken für die Technische Hilfeleistung,
-  ein Feuerwehrmann im Schlauchboot für den Katastrophenschutz
-  und ein Feuerwehrmann mit Krankentrage für den Rettungseinsatz.

Das Signet ist als Warenzeichen des Versandhauses des Deutschen Feuerwehrverbandes beim Deutschen Patentamt eingetragen.

Flash-Over Schlagartiges Durchzünden von Brandgasen in einem Raum.
Während der Entstehungsphase eines Brandes zersetzen sich die brennenden Stoffe in zahlreiche und z.T. hochgiftige Gase (Pyrolyse), sie erhitzen sich zunehmend, und durch plötzliche Luftzufuhr (Tür oder Fenster öffnen) zünden sie blitzartig (flash) durch.
Florian FlorianSankt Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehren und Schutzheiliger gegen Brände (Namenstag: 4. Mai).

Er war als römischer Beamter unter Kaiser Diokletian in Lauriacum (heute Lorch in Oberösterreich) tätig und hat sich zum Christentum bekannt. Trotz Folter ließ er nicht von seinem Glauben ab und wurde zum Tod verurteilt. Mit einem Mühlstein beschwert wurde er in der Enns ertränkt.

Florian ist auch das bundeseinheitliche Kennwort für die Feuerwehren als Bestandteil des Funkrufnamens im 4-Meter-Wellenbereich.
Funkmeldesystem (FMS) Ist ein Verfahren, mit dem Kurzmitteilungen über den taktisch-betrieblichen Zustand eines Einsatzfahrzeuges (Status, Statusmeldung) in Verbindung mit dem Funkrufnamen vom Fahrzeug an die Leitstelle übermittelt werden.
In diesem FMS-Telegramm ist die Organisation, der Landkreis (Stadtkreis), der Einsatzbereich und der Status des Fahrzeugs enthalten.
Gleichzeitig ist die Übermittlung von Kurznachrichten von der Leitstelle zum Fahrzeug möglich.

siehe auch Funkrufname, Leitstelle
Freiwillige Feuerwehr Die Freiwilligen Feuerwehren (FF) bilden das Rückgrat des Feuerlöschwesens in Deutschland. Ihre Mitglieder treten freiwillig ein und versehen den Feuerwehrdienst ehrenamtlich, d.h. ohne Bezahlung. Sie erhalten lediglich eine Entschädigung. Für den Einsatz sind sie vom Arbeitgeber freigestellt und erhalten Lohnfortzahlung. Eine umfangreiche feuerwehrtechnische Ausbildung befähigt sie für ihre vielfältigen Aufgaben.
Im Landkreis Biberach leisten über 3600 Mitglieder in 128 freiwilligen Feuerwehren Dienst.

siehe auch Berufsfeuerwehr, Betriebsfeuerwehr, Feuerwehr, Werkfeuerwehr
Frequenz Ist die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde.
Die Messeinheit ist das Hertz (Hz). 1 Hz = 1 Schwingung pro Sekunde.
Man unterscheidet:
Niederfrequenz: 0 Hz bis 10 kHz und Hochfrequenz: Über 10 kHz.

siehe auch Funkkanal, Hertz (Hz)
Funkgerät, Fug 8 Ist ein Fernmeldegerät zum Senden und Empfangen von elektromagnetischen Wellen.
Es besteht aus Sender, Empfänger, Besprechungseinrichtung, Antenneneinrichtung, Stromversorgung, Bedienteil und möglichen Zusatzeinrichtungen.
Je nach Anzahl der schaltbaren Funkkanäle unterscheidet man Vielkanal- und Wenigkanalfunkgeräte.
Fug 8

Vielkanalfunkgerät Fug 8 im Fahrzeug

Funkkanal Bezeichnung für einen drahtlosen Übertragungsweg in einem bestimmten Wellenbereich.
Jeder Kanal ist durch festgelegte Eigenschaften gekennzeichnet: Frequenz, Bandbreite, Bandabstand. Er besteht aus einer Einzelfrequenz (Wechselsprechen) oder einem Frequenzpaar (eine im Oberband, eine im Unterband) zum Gegensprechen.

siehe auch Frequenz, Funkgerät, Gegenverkehr, Wechselverkehr, Wellenbereich
Funkmelde-
empfänger,
Piepser
Sie alarmieren die Feuerwehrangehörigen durch entsprechende hörbare (und spürbare) Signale. Die Alarmierung erfolgt durch die Leitstelle und erreicht die gewünschte Schleife auf dem entsprechenden "Piepser", den der Feuerwehrangehörige ständig bei sich trägt.

Siehe auch: Digitaler Meldeempfänger, Leitstelle
FME 88 FME 88

Display des analogen FME 88 von Bosch

Vorderansicht des FME 88

Funkrufname Ist die eindeutige Kennzeichnung einer Funkstelle der BOS, die nach einem einheitlichen bundesweiten Schema festgelegt ist.
Er besteht aus dem Kennwort der Organisation, dem Einsatzbereich, dem Standort und der Fahrzeug-Kennzahl mit der laufenden Nummer.

Beispiel: Florian Schwendi 1/44: Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 der Feuerwehr Schwendi mit Standort in Schwendi.

siehe auch BOS, Florian, Funkstelle, Leitstelle
Funkstelle Sie besteht aus Geräten, die zum Senden und Empfangen elektromagnetischer Wellen geeignet sind.
Dazu gehören:
Das Funkgerät mit Sender und Empfänger, Bedienteil, Antenneneinrichtung, Besprechungseinrichtung (z. B. Handapparat), Stromversorgung und evtl. Zusatzeinrichtungen.
Ortsfeste Funkstelle:
Sie ist in Leitstellen und Feuerwehrgerätehäusern eingebaut.
Mobile Funkstelle:
Sie ist in Fahrzeugen installiert.Tragbare Funkstelle: Sind Handsprechfunkgeräte, die über eine eigene Stromversorgung (Akkus) verfügen.

siehe auch Funkgerät, Leitstelle
Gefahrendiamant Kennzeichnungssystem für den Gefahrguteinsatz aus den USA, inzwischen auch als zusätzliches Informationssystem in Europa verwendet. Den Gefahrendiamanten findet man in Handbüchern für gefährliche Güter (Hommel) und auf Stückgütern aus Amerika. Er vermittelt schnell erste Hinweise über mögliche Gefahren von festen, flüssigen und gasförmigen Stoffen sowie entsprechende Einsatzmaßnahmen.

Der Gefahrendiamant ist ein auf die Spitze gestelltes Quadrat, das aus vier kleineren quadratischen Flächen mit den Farben blau, rot, gelb und weiß besteht. Durch die Zahlen 0 (kleinste Gefahr) bis 4 (größte Gefahr) in den Feldern blau, rot und gelb wird die Gefahrengröße angegeben.
Die Farben haben folgende Bedeutung: Gefahrendiamant
Blau    Gefahr für die Gesundheit  
Rot Brandgefahr
Gelb Reaktionsgefahr

Im weißen Feld stehen in Form von Symbolen besondere Anweisungen, ob Wasser als Löschmittel geeignet oder nicht geeignet ist und Hinweise auf Radioaktivität. Damit hat der Einsatzleiter erste wichtige Hinweise auf die vom Stoff ausgehende Gefahr.

siehe auch Gefahrgut, Gefahrgutunfall, Kemlerzahl, UN-Nummer, Warntafel
Gefahrgut Ist der Sammelbegriff für Stoffe und Güter, die aufgrund ihrer Eigenschaften Gefahren für Leben, Gesundheit und Umwelt darstellen.
Diese Gefahren bestehen in Explosionsgefahr, Brandgefahr, Vergiftungsgefahr, Verätzungsgefahr und Strahlengefahr.
Sie bedrohen den Menschen durch Inkorporation (über Atemwege, Magen-Darm-Trakt, Haut, Wunden), durch Kontamination (radioaktive und chemische Stoffe), äußere Bestrahlung (elektromagnetische Strahlung) oder mechanische und thermische Einflüsse (Flammen, Druck, Splitter, Einsturz).

siehe auch Gefahrdiamant, Gefahrgutunfall, Kemlerzahl, UN-Nummer, Warntafel
Gefahrgutunfall Ist ein Schadensereignis, bei dem Gefahrgut beteiligt ist oder freigesetzt wird.
Für den Feuerwehreinsatz gelten entsprechende Feuerwehrdienstvorschriften. Die meisten Unfälle mit Gefahrgut entstehen auf den Straßen.
Gefahrnummer, Kemlerzahl obere Nummer auf Warntafeln von Tankfahrzeugen, aus der die von dem Gefahrgut ausgehende Gefahr ersichtlich ist. Aus der Tabelle lassen sich die Stoffeigenschaften ablesen:
2    Entweichen von Gas durch Druck oder chemische Reaktion
3 Entzündbarkeit von flüssigen Stoffen (Dämpfen)
4 Entzündbarkeit fester Stoffe oder selbsterhitzungsfähiger fester Stoffe
5 Oxidierende (brandfördernde Wirkung)
6 Giftigkeit
7 Radioaktivität
8 Ätzwirkung
9 Gefahr einer spontanen heftigen Reaktion
X Stoff reagiert mit Wasser

Beispiel: X 432 entzündbarer fester Stoff, der mit Wasser gefährlich reagiert, wobei brennbare Gase entstehen.
Ein "X" vor der Gefahrnummer weist also die Einsatzkräfte darauf hin, dass Wasser als Löschmittel nicht in Frage kommt.

Die Verdopplung einer Ziffer weist auf die Zunahme der entsprechenden Gefahr hin.
Beispiel: 33 leicht entzündbarer, flüssiger Stoff
Gegenverkehr Eine Verkehrsart im Sprechfunkverkehr, bei der gleichzeitig gesendet und empfangen werden kann.
Diese Verkehrsart benötigt zwei Frequenzen (eine im Oberband und eine im Unterband) und wird vorwiegend im 4 m-Bereich durchgeführt.
Generator Gerät zur Erzeugung von Wechselstrom (230 V) und Drehstrom (400 V), der zum Ausleuchten der Einsatzstelle sowie zum Betreiben von weiteren elektrischen Geräten dient.
Stromerzeuger können in Fahrzeugen fest eingebaut sein, wobei sie dann über den Nebenantrieb angetrieben werden und eine Leistung bis zu 20 kVA haben.
Tragbare Generatoren werden durch einen Verbrennungsmotor betrieben und liegen im Leistungsbereich von 5 bis 8 kVA.

Generator

Tragbarer Stromerzeuger mit 8 kVA Leistung

Gerätewagen Sind Feuerwehrfahrzeuge, die zum Bereitstellen von Geräten für jegliche Art von Feuerwehreinsätzen benötigt werden.

Man unterscheidet
    Gerätewagen-Atemschutz (GW-A),
    Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G),
    Gerätewagen-Öl (GW-Öl) und
    Gerätewagen-Rüstmaterial (GW-Rüst).
Gerätewagen-
Atemschutz
Dieser Gerätewagen ist mit vielfachem Zubehör für den Atemschutz und einem Kompressor für Atemluft ausgestattet.
Als GW-A/S ist er auch mit Messgeräten für den Strahlenschutz ausgerüstet. Ein solches Fahrzeug ist bei der FF Biberach/Riß stationiert.
Gruppe Die Gruppe ist die Standardeinheit der Feuerwehr. Sie gliedert sich in einen Gruppenführer, den acht Gruppenmitgliedern und dem Gerät (Gruppe: 1/8).
Entsprechend ihrer Aufgabe besteht die Gruppe aus Maschinist, Melder, Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp. Ein Trupp besteht jeweils aus Truppführer und Truppmann.

siehe auch Trupp, Staffel, Zug
Hebekissen,
Luftheber
Ein Rettungsgerät, das mit Luftdruck betrieben wird. Es besteht aus einem flexiblen Gewebe, das gegen Öl, Kraftstoff und verdünnten Säuren resistent ist und in aufgeblasenem Zustand kissenförmig ist.
Der Luftheber dient zum Anheben und Bewegen von Lasten und damit zum Befreien von eingeklemmten Personen.
Zum Betreiben benötigt man eine Pressluftflasche (Atemluftflasche 300 bar), Druckminderer mit Luftschlauch, Steuerteil mit Kupplungen und Füllschlauch.

Hebekissen

Um die Hubhöhe zu vergrößern, können zwei Hebekissen übereinander eingesetzt werden.
Der Parallelbetrieb erhöht die Hubkraft.

Hertz Ist die Messeinheit von Schwingungen.
1 Hz bedeutet 1 Schwingung pro Sekunde.
1000 Hz = 1 kHz (1 Kilohertz), 1 Million Hz = 1 MHz (1 Megahertz).
Die Einheit ist nach dem Physiker Heinrich Hertz (1857 - 1894) benannt.
Hydrant Anschlusseinrichtung an der öffentlichen Wasserversorgung zur Entnahme von Wasser.

siehe auch Überflurhydrant, Unterflurhydrant
>> nach oben

I - L

Inhibition siehe Löschwirkung
Jugendfeuerwehr Ist die Nachwuchsorganisation der Freiwilligen Feuerwehren. Jugendlichen können ab dem 12. Lebensjahr eintreten und bleiben bis zum 18. Lebensjahr. Anschließend treten sie in die aktive Wehr über.
Die Jugendlichen erhalten nicht nur eine interessante Ausbildung in Feuerwehrtechnik, sie lernen auch durch Spiele und Zeltlager den Gemeinschaftssinn, sie unternehmen Fahrten und veranstalten sportliche Wettkämpfe. Sie tragen eine Uniform und sind damit ein Teil der aktiven Wehr.

In Schwendi besteht seit 2001 eine gemeinsame Jugendfeuerwehr innerhalb der Gesamtgemeinde und der Gemeinde Wain. Sie zählt 31 Jugendliche und gehört damit zu den größten ihrer Art im Landkreis Biberach. Sie wird von Jugendfeuerwehrwart Thomas Stanossek geleitet.
Wimpel

Wimpel der Jugendfeuerwehr Schwendi-Wain

Kanal Bezeichnung für einen drahtlosen Übertragungsweg in einem bestimmten Wellenbereich.
Jeder Kanal ist durch festgelegte Eigenschaften gekennzeichnet: Frequenz, Bandbreite, Bandabstand. Er besteht aus einer Einzelfrequenz (Wechselsprechen) oder einem Frequenzpaar (eine im Oberband, eine im Unterband) zum Gegensprechen.
KED KEDInsbesondere nach Verkehrsunfällen oder Stürzen aus größerer Höhe können Verletzungen der Wirbelsäule nicht ausgeschlossen werden. Dabei befinden sich die Fahrzeuginsassen meist noch sitzend im Fahrzeug. Hier ist bei der Rettung besonderer Wert auf die Ruhigstellung der Wirbelsäule zu legen. Dies wird mit einem Rettungs-KED erreicht.
Das Rettungs-KED wird dem Patienten an der Stelle angelegt, an der er vorgefunden wurde, z.B. im Fahrzeug sitzend. Durch das Rückenteil aus Fieberglas und zahlreichen Gurten an Leiste, Bauch, Brust, Kopf und Kinn wird die Wirbelsäule nahezu vollständig immobilisiert; so wird Folgeverletzungen vorgebeugt.
Am Rettungs-KED sind Tragegriffe angebracht, mit deren Hilfe der Patient in dieser Haltung gerettet werden kann. Weiterhin ist auch ein Haken am Rückteil angebracht, mit dem eine Rettung mit Hilfe eines Kranes möglich ist.  Diese Griffe und Haken sind für eine Belastung von 130 kg zugelassen.
Kommandant Er ist der Leiter einer Gemeindefeuerwehr, ehrenamtlich tätig und wird von den Angehörigen der Gemeindefeuerwehr auf fünf Jahre gewählt. Die Wahl bedarf der Zustimmung durch den Gemeinderat, danach wird er vom Bürgermeister bestellt.
Der Kommandant ist für die Leistungsfähigkeit der Gemeindefeuerwehr verantwortlich und ist damit zuständig für die ordnungsgemäße Ausrüstung, die Aus- und Fortbildung und Instandhaltung von Geräten und Fahrzeugen.
Kreisfeuerwehr-
verband
Ist der Zusammenschluss aller Feuerwehren in einem Landkreis und bildet damit die Interessenvertretung der Feuerwehrangehörigen.
Die Organe sind: Verbandsversammlung und Verbandsausschuss.
Vorsitzender, Stellvertreter, Geschäftsführer, Kassier und Ausschussmitglieder werden von der Verbandsversammlung auf fünf Jahre gewählt.
In der Verbandsversammlung sind die Kommandanten als Vertreter ihrer Feuerwehren stimmberechtigt.
Im Landkreis Biberach/Riß bestehen 128 Freiwillige Feuerwehren und fünf Werkfeuerwehren mit insgesamt 3600 Angehörigen.
Verbandsvorsitzender: Klaus Merz FF Bad Buchau, Stellvertreter: Ernst Link FF Attenweiler, Kassier: Klaus Bader FF Biberach, Geschäftsführer: Alfons Christ FF Schwendi.
Kübelspritze KübelspritzeSie ist ein tragbares Feuerlöschgerät, das zum Löschen von Kleinbränden eingesetzt wird. Der Stahlblechbehälter fasst 10 Liter Wasser, das mit einer von Hand betätigten Kolbenpumpe über einen 5 Meter langen Schlauch (D-Schlauch) und Mundstück (oder Strahlrohr) verspritzt wird.
Landesfeuerwehr-
schule
Ist die zentrale Ausbildungseinrichtung aller Feuerwehrangehörigen eines Bundeslandes. Für Baden - Württemberg ist diese Schule in Bruchsal. Dort werden jährlich rund 7500 Feuerwehrangehörige in circa 50 Lehrgängen aus- und weitergebildet. Während die Grundausbildung (Truppmann- und Truppführerlehrgänge) sowie die Grundlagenfachausbildung (Ausbildung zum Sprechfunker, Maschinisten und Atemschutzgeräteträger) auf Kreisebene erfolgen, übernimmt die Landesfeuerwehrschule die weiterführenden Fach- und Führungslehrgänge.
So können hier Lehrgänge für Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren (Gruppenführer, Zugführer, Leiter einer Feuerwehr, Ausbilder, Leitstellenpersonal, Taucher, Pressesprecher, Jugendfeuerwehrwarte usw.) ebenso absolviert werden wie auch Laufbahnlehrgänge für hauptamtliche Feuerwehrangehörige. Eine besonders anspruchsvolle Anlage ist an der LFS Bruchsal das Feuerwehr-Übungshaus, wo praktische Ausbildung "am Feuer" ermöglicht wird.
Da die meisten Lehrgänge mehrere Tage und Wochen dauern, ist für die Lehrgangsdauer die Unterbringung mit Vollpension vorgesehen.
Löschgruppen-
fahrzeug (LF)
Ist ein Fahrzeug für eine Löschgruppe (Gruppenführer + 8 Mann), mit einer Feuerlöschkreiselpumpe und einer feuerwehrtechnischen Beladung.
Übliche Löschgruppenfahrzeuge sind: LF 8/6, LF 16/12, LF 16/TS, LF 24.
LF 8/6 Die erste Zahl gibt die Fördermenge in 100 Liter/Minute der eingebauten Kreiselpumpe an, also 800 l/min.
Dasselbe gilt für LF 16 und LF 24. Die zweite Zahl gibt die Mindestmenge an mitgeführtem Wasser an: 6 = 600 l, 12 = 1200 l. Die Beladung der Feuerwehrfahrzeuge ist genormt.
LF 16/12 Es ist ein Feuerwehrfahrzeug für Brandbekämpfung und Technische Hilfe.
Es ist mit einer Feuerlöschkreiselpumpe ausgestattet, die 1600 l/min. Wasser fördert, einer Schnellangriffseinrichtung, einer feuerwehrtechnischen Beladung und einem eingebauten Wasserbehälter von mindestens 1200 Litern.
Leitstelle Eine Einrichtung, die zur Annahme von Notfallmeldungen, zum Alarmieren und Koordinieren von Einsatzkräften dient. Sie ist ständig besetzt und kann über die bundesweite Notrufnummer 112 erreicht werden.
Wenn eine Leitstelle nur für die Feuerwehr zuständig ist, spricht man von Feuerwehrleitstelle. Eine integrierte Leitstelle übernimmt die Aufgaben von Feuerwehr und Rettungsdienst. Diese Art wird heute angestrebt und besteht im Landkreis Biberach.

Leitstelle

Löschfahrzeug Sind Feuerwehrfahrzeuge, die besonders zur Brandbekämpfung und zur Förderung von Wasser sowie zur Durchführung einfacher technischer Hilfeleistung eingesetzt werden.

Dazu zählen :
    Löschgruppenfahrzeuge,
    Tanklöschfahrzeuge,
    Trockenlöschfahrzeuge,
    Tragkraftspritzenfahrzeuge u.a.
Löschmittel Sind Stoffe, die durch eine bestimmte Löschwirkung die Verbrennung unterbinden. Je nach Eignung für die entsprechende Brandklasse muss das geeignete Löschmittel eingesetzt werden.
Bei der Feuerwehr wird Wasser (Löschwasser) als häufigstes Löschmittel eingesetzt. Weitere Löschmittel sind, Schaum (Löschschaum), Löschpulver und Kohlendioxid. Auch Sand und Salz kann bei entsprechenden Bränden eingesetzt werden.
Löschschaum Ist ein Gemisch aus Wasser, Luft und Schaummittel und wird erst an der Einsatzstelle hergestellt. Er wird hauptsächlich zur Brandbekämpfung bei brennbaren Flüssigkeiten eingesetzt, wobei die Hauptlöschwirkung das Ersticken ist.
Je nach Anteil der Luft spricht man von hoher oder niedriger Verschäumung. Hohe Verschäumung, also hoher Luftanteil ergibt Leichtschaum, geringerer Luftanteil Mittelschaum und eine niedrige Verschäumung hat Schwerschaum zur Folge.
Das Schaummittel wird dem fließenden Wasser im Zumischer beigemischt, im Schaumrohr wird dann durch Ansaugen von Luft der Schaum hergestellt und durch Druck zur Brandstelle befördert.
Löschwasser Ist das am häufigsten verwendete Löschmittel. Es ist meist in genügender Menge vorhanden, leicht transportierbar, chemisch neutral und gut zu handhaben. Es hat außerdem eine gute Löschwirkung und ist auch in großen Mengen relativ preiswert.
Infolge der hohen spezifischen Verdampfungswärme entzieht es dem brennenden Stoff sehr viel Wärme und kühlt es damit unter die Zündtemperatur ab (Kühleffekt).
Löschwasser wird entweder aus dem öffentlichen Wasserversorgungsnetz (Trinkwasser), aus fließenden Gewässern und Seen oder aus Löschwasserteichen und Brunnen entnommen.
Einziger Nachteil: Es gefriert bei 0 °C, damit besteht im Winter die Gefahr des Einfrierens von wasserführenden Teilen.
Löschwasserteich Ein offener Löschwasserbehälter mit einem dem Bedarf entsprechendem Fassungsvermögen.
Löschwasserteiche waren in früheren Zeiten, als die öffentliche Wasserversorgung noch nicht installiert war, in den meisten Dörfern vorhanden.
Löschwirkung Ist die Eigenschaft der Löschmittel, die Verbrennung zu beenden. Man unterscheidet: Abkühlen, Ersticken und Inhibition.
Abkühlen Das Löschmittel (meist Wasser) nimmt Wärmeenergie auf und entzieht es damit dem brennbaren Stoff, damit sinkt dessen Temperatur.
Verdampft das Wasser, so ist dafür die Wärmeenergie sehr groß, diese wird auch dem brennbaren Stoff entzogen, die Temperatur sinkt soweit, dass die Verbrennung zum Erliegen kommt.
Ersticken Der eingesetzte Schaum verhindert den Luftzufluss und damit fehlt der für die Verbrennung notwendige Sauerstoff. Genauso verdrängt Kohlendioxid den erforderlichen Sauerstoff.
Inhibition (lat. Hemmung) Löschpulver greift direkt in den Verbrennungsvorgang ein und zerstört damit die Flammen. Es entsteht eine Reaktion zwischen Löschmittel und brennbarem Stoff.
>> nach oben

M - P

Meldeanlage siehe Brandmeldeanlage
Notruf siehe Feuerwehrnotruf
Persönliche
Schutzausrüstung
Feuerwehrangehörige sind bei den Einsätzen besonderen Gefahren ausgesetzt. Vor diesen schützen sie sich durch
    Feuerwehrhelm mit Nackenschutz,
    Feuerwehrschutzanzug,
    Feuerwehrschutzhandschuhe und
    Feuerwehrsicherheitsschuhe.

Für besondere Gefahren werden spezielle Ausrüstungen erforderlich.
>> nach oben

Q - T

Rauchmelder Elektronisches Gerät, das auf Rauchpartikel in bereits geringer Konzentration reagiert und dann einen lauten Alarmton aussendet.
Im Innern des Gerätes befindet sich eine Messkammer, in der von einer Lichtquelle aus ständig Lichtstrahlen ausgesandt werden. Befindet sich kein Rauch in der Kammer, so trifft kein Licht auf den Sensor, da die Oberfläche der Kammer nicht reflektierend ist. Dringt Rauch in die Messkammer ein, so wird das Licht gestreut und erreicht den Sensor. Das Gerät sendet so lange einen lauten Intervallton aus, bis es wieder rauchfrei ist. Damit reagiert es wesentlich früher auf die tödlichen Rauchgase als der Mensch.
Rauchmelder werden als batteriebetriebene und netzabhängige Geräte angeboten. Sie werden an Zimmerdecken installiert und können teilweise miteinander vernetzt werden.
Rauchmelder

Rauchmelder

Retten Maßnahme zur Befreiung von Personen oder Tieren aus einem Gefahrenbereich. Dies gilt sowohl bei der Brandbekämpfung als auch bei anderen Notfalleinsätzen. Beispiele: Retten aus verunfallten Fahrzeugen, Trümmern, Schächten, Wasser und Eis.
Personen oder Tiere können dabei aus Tiefen oder Höhen gerettet werden, wobei die Sicherheit oberstes Gebot ist. Die Ab- und Aufseilgeräte dürfen keinesfalls überlastet werden, das Bedienungspersonal ist vor Absturz zu sichern, Karabinerhaken sind gegen unbeabsichtigtes Öffnen zu sichern und bei Übungen müssen Kernmantel-Dynamikseil und Auffanggurt verwendet werden.
Müssen Personen liegend transportiert werden, können sie mit einer Krankentrage sowohl aus Höhen als auch aus Tiefen gerettet werden. Retten
Rettungsknoten Er ist ein Knoten (eigentlich Schlaufenstich), der sich beim Anziehen der Feuerwehrleine nicht fest um den Gegenstand sondern nur im Knoten zusammenzieht.
Die Anwendung erfolgt beim Retten und Sichern von Personen, wobei die Feuerwehrleine um die Brust der Person gelegt und mit einem Pfahlstich (Rettungsknoten) gesichert wird.

Abbildung zum Rettungsknoten
Rettungsschere
Spreizer
Sie zählt zu den hydraulischen Rettungsgeräten und eignet sich besonders zum Durchtrennen von Tür- und Dachholmen und anderen Teilen bei verunfallten Kraftfahrzeugen aber auch von Eisenteilen, Rohren und Kabeln.
Die beiden Schneiden werden meist hydraulisch betätigt und haben eine gewisse Maulweite.
Rettungsschere und Spreizer werden auch als kombiniertes Gerät eingesetzt.
Rettungsschere

Kombigerät: Schere/Spreizer

Schadenfeuer Ist ein nicht beabsichtigtes Brennen, das sich unkontrolliert ausbreiten kann, und das vorsätzlich, unbeabsichtigt oder durch unvorhergesehene Umstände verursacht wird.

Beispiele: Wohnungsbrand, Zimmerbrand, Fahrzeugbrand.
Schaumrohr Es ermöglicht die Erzeugung von Löschschaum. In ihm wird das Wasser/Schaummittelgemisch durch Ansaugen von Luft verschäumt und in freiem Strahl ausgebracht. Auf den Feuerwehrfahrzeugen werden Schwerschaumrohre und Mittelschaumrohre mitgeführt.
Schaumrohr

Mittelschaumrohr

Schaumrohr

Schwerschaumrohr

Schnellangriffs-
einrichtung
Sie besteht aus einem stabilen Schlauch mit Strahlrohr, aufgewickelt auf eine Haspel.
Damit kann ein schneller Brandangriff vorgetragen werden, zumal das Wasser aus dem mitgeführten Wassertank unmittelbar eingesetzt werden kann.
Eine Schnellangriffseinrichtung ist in Löschfahrzeugen und Tanklöschfahrzeugen installiert.
Schnellangriff

Schnellangriffseinrichtung

Sprinkler Eine Sprühdüse mit einer thermischen Auslöseeinrichtung in einer automatischen Löschanlage (Sprinkleranlage). Im Falle eines Brandes öffnet das durch die entstandene Temperatur erwärmte Auslöseelement und öffnet den Wasserdurchfluss. Das Löschwasser prallt auf einen Sprühteller und wird gleichmäßig auf den Brandherd verteilt.
Die Auslöseelemente bestehen entweder aus Glasfässchen, die bei einer gewissen Temperatur zerspringen oder aus Schmelzlot. Je nach Auslösetemperatur sind sie farblich gekennzeichnet.

Sprinkler

Sprinkler

Das rote Glasfässchen zerspringt bei einer Temperatur von 68 °C, das grüne bei 93 °C
und das blaue bei 141 °C.

Sprinkler

Sprinkleranlage Eine automatische Löschanlage, die ständig betriebsbereit ist und im Brandfall das unter Druck stehende Löschwasser frei gibt. Dies geschieht über wärmeempfindliche Einrichtungen (Ausdehnen einer Flüssigkeit in einem Glasbehälter oder Schmelzen eines Lots), damit wird das Wasser über Sprinkler abgegeben.
Sprinkleranlagen erkennen, bekämpfen und melden Brände selbstständig.
Bei einer gewissen Auslösetemperatur öffnen sich die Sprinkler, durch den Druckabfall löst eine Alarmglocke aus, gleichzeitig wird eine Alarmmeldung an die Brandmeldeanlage und damit an die Leitstelle weitergegeben.
Sprinkleranlagen sind in Fabrikanlagen, Lagerhallen, Parkhäusern, Kaufhäusern, Büros und Krankenhäusern eingebaut.
Sprühstrahl Ist eine Strahlform bei Strahlrohren. Dabei wird das Wasser nach dem Verlassen des Strahlrohrs in feine Tröpfchen zerlegt. Die wirksame Oberfläche des Wassers wird damit beträchtlich erhöht, die Wurfweite allerdings reduziert.

Beispiel: Vollstrahl bei C-Strahlrohr: 25 m, bei Sprühstrahl: 8 m.
Sprungpolster Ist ein Rettungsgerät zum Auffangen von Personen, die in Notfällen aus Gebäude springen.
Der Sprungretter ist geeignet für Höhen bis zu 16 Metern und kann mit Hilfe von Druckluft sehr schnell einsatzbereit gemacht werden.
Sprungübungen durch Personen sind allerdings verboten.
Staffel Sie besteht aus einem Führer, fünf Einsatzkräften und Gerät (Staffel 1/5).
Standrohr StandrohrEs ermöglicht die Wasserentnahme aus Unterflurhydranten. Mit dem Griffstück wird es durch Rechtsdrehen fest in den Hydrantensitz geschraubt.

Standrohre gibt es mit 2 B- und 2 C-Anschlüssen.
Staubbrand Ist der Brand eines abgelagerten brennbaren Staubs.
Besonders in holzbearbeitenden Betrieben, Mühlen, in der Textilindustrie usw. kommt es zu gefährlichen Ansammlungen von Stäuben. Meist treten die Brände als Glimm- oder Schwelbrände auf, eine unmittelbare Entflammung und damit ein Überschreiten der Zündtemperatur tritt nur bei leichtentzündlichen Stäuben wie Aluminium- und Magnesiumstaub auf.
Wichtig ist, dass bei der Bekämpfung von Staubbränden keine Aufwirbelungen durch Vollstrahl hervorgerufen wird, dies kann zu einer Staubexplosion führen, wenn eine geeignete Zündquelle vorhanden ist. Deshalb dürfen Staubbrände nur mit Sprühstrahl bekämpft werden.
Staubexplosion Nennt man das schnelle und unkontrollierte Brennen von brennbaren Staubteilchen.
Je feiner die Staubpartikel sind und je intensiver die Durchmischung mit Luft ist, umso eher kann eine Staubexplosion erfolgen und umso intensiver ist sie (Kohlenstaub-, Mehlstaubexplosion).
Der dadurch aufgewirbelte Staub kann zu Folgeexplosionen führen, die sich aufschaukeln und bis in den Bereich von Detonationen führen können. In staubgefährdeten Bereichen ist Zugluft zu vermeiden und nur Sprühstrahl anzuwenden.
Stifneck® Der Stifneckâ dient - insbesondere nach Verkehrsunfällen und Stürzen - der Immobilisierung der Halswirbelsäule. So wird die Gefahr evtl. Folgeverletzungen deutlich verringert.

Der Stifneck® wird auch in Kombination mit dem Rettungs-KED eingesetzt.
("Stifneck", engl., bedeutet "steifer Hals")
Strahlrohr Ist eine Armatur, die zur Wasserabgabe am Ende eines Druckschlauches dient. Es ist als Mehrzweckstrahlrohr ausgebildet und kann das Löschmittel (meist Wasser) als Vollstrahl und Sprühstrahl abgeben.

Man unterscheidet B-, C- und D-Strahlrohre, ihre Wasserdurchflussmenge kann grob wie folgt angegeben werden:
    D-Strahlrohr   mit Mundstück 25 l/min
    D-Strahlrohr ohne Mundstück   50 l/min
    C-Strahlrohr mit Mundstück 100 l/min
    C-Strahlrohr ohne Mundstück 200 l/min
    B-Strahlrohr mit Mundstück 400 l/min
    B-Strahlrohr ohne Mundstück 800 l/min
Strahlrohre
Verschiedene Strahlrohre, rechts: B-Strahlrohr mit Stützkrümmer
Tanklöschfahrzeuge
(TLF)
Sie haben eine Feuerlöschkreiselpumpe, einen Wassertank und eine Schnellangriffseinrichtung. Die Besatzung besteht aus einem Löschtrupp (1/2) oder einer Staffel (1/5).

Ein TLF 16/24 hat eine Pumpe, die 1600 l Wasser pro Minute fördert und einen Wassertank mit 2400 l Inhalt.
Technische Hilfe Maßnahmen, die zur Abwehr von Gefahren für Leib und Leben, Gesundheit, Sachen und Umwelt dienen. Diese Gefahren können ihre Ursachen in Überschwemmungen und anderen Naturereignissen, Unfällen und ähnlichem haben. Technische Hilfe umfasst: Retten, Bergen, in Sicherheit bringen und Räumen.
Tragbare Leitern Sind Rettungsgeräte, die auf den Fahrzeugen mitgeführt werden und sehr schnell zum Einsatz gebracht werden können.
Mit der vierteiligen Steckleiter kann das 2. Obergeschoss, mit der dreiteiligen Schiebeleiter das 3. Obergeschoss erreicht werden.
So können Menschen schnell gerettet, aber auch Einsätze schnell vorgebracht werden.
Trupp Ein Trupp besteht aus mindestens zwei Einsatzkräften und dem Gerät (1/2)
>> nach oben

U - Z

Überflurhydrant Oberirdischer Hydrant, der mit ca. 1 Meter Höhe über dem Gelände ragt. An ihn können zwei B-Schläuche und ein A-Schlauch angeschlossen werden.
Entscheidender Vorteil gegenüber dem Unterflurhydrant:
Er kann nicht zugeparkt werden.
Unterflurhydrant Unterirdischer Hydrant, aus dem Wasser aus dem Wasserversorgungsnetz mittels Standrohr entnommen werden kann. Er ist durch einen Stahldeckel abgedeckt und lässt sich mit einem Hinweisschild schnell auffinden.
Nachteil:
Parkende Fahrzeuge können ihn im Einsatzfall unbrauchbar machen.
UN-Nummer, Stoffnummer Von den Vereinten Nationen herausgegebene Nummer zur Kennzeichnung eines Gefahrguts.
Sie hat vier Ziffern und befindet sich im unteren Feld der Warntafel. In verschiedenen Nachschlagewerken oder Softwareanwendungen können mit Hilfe dieser Nummer die Eigenschaften und Gefahren der gefährlichen Stoffe genau ermittelt werden und Maßnahmen zur Gefahrenabwehr nachgelesen werden.
UTM Abk. für Universales Transversales Mercatorsystem, das nach dem Geographen Gerhard Mercator (1512 bis 1594) benannt ist.

Danach ist die Erdoberfläche mit einem Gitternetz überzogen, das sich zur schnellen und sicheren Orientierung eignet. Die Feuerwehren verwenden Landkarten mit diesem Koordinatensystem, um Einsatzkräfte insbesondere bei Großschadensereignissen zu den Einsatzorten zu bringen.
Verbrennung Ist eine selbständige Reaktion zwischen brennbarem Stoff und Sauerstoff, bei der Wärme abgegeben wird (exotherme Reaktion). Die Verbrennung äußert sich in Flamme und/oder Glut.

Eine Verbrennung kann nur unter gewissen Voraussetzungen stattfinden:
  1. Es muss ein brennbarer Stoff vorhanden sein.
  2. Sauerstoff (Luft) ist notwendig.
  3. Das Mengenverhältnis zwischen Sauerstoff und brennbarem Stoff muss stimmen.
  4. Der brennbare Stoff muss seine Zündtemperatur erreichen.
Besonders schnell verlaufende Verbrennung nennt man Explosion.
Verpuffung siehe Explosion
Vollstrahl Ist eine Strahlform bei Strahlrohren.
Mit Vollstrahl kann eine größere Wurfweite und eine stärkere Auftreffenergie erzeugt werden als bei Sprühstrahl.
Warntafel Orangefarbene Tafel mit schwarzem Rand an Straßen- und Schienenfahrzeugen, die Gefahrgut transportieren, vorne und hinten angebracht.
Die 30 cm x 40 cm große Tafel ist an Tankfahrzeugen und Kesselwagen der Eisenbahn zusätzlich noch an beiden Seiten befestigt. Es gibt unbeschriftete und beschriftete Warntafeln. Bei Tankfahrzeugen tragen die Tafeln zusätzlich im oberen Teil die Gefahrnummer und im unteren Teil die UN-Nummer.

Beispiel für Benzin: Warntafel
Oberes Feld   Gefahrnummer   Entzündbarer flüssiger Stoff
Unteres Feld UN-Nummer Benzin
Weckerlinie Eine Alarmierungsanlage aus der Vergangenheit, mit der die Einsatzkräfte durch optische und akustische Zeichen (Wecker) über Drahtleitungen alarmiert wurden.
Wechselverkehr Eine Verkehrsart im Sprechfunkverkehr, bei der die beteiligten Funkstellen nur abwechselnd senden oder empfangen können.
Diese Verkehrsart benötigt nur eine Frequenz (deshalb auch Simplex genannt) und wird besonders im 2 m-Bereich durchgeführt.
Wellenbereich Aus dem Spektrum der elektromagnetischen Wellen werden bei den BOS vier Bereiche genutzt: 8 m-, 4 m- 2 m- und der 0,7 m-Bereich. Die Zahlen geben jeweils die mittlere Wellenlänge an.
Werkfeuerwehr Eine Werkfeuerwehr ist eine staatlich anerkannte Feuerwehr eines Betriebes oder einer Verwaltung. Sie schützt nicht die Allgemeinheit, sondern den entsprechenden Betrieb.
Ihre Struktur, Ausstattung und Ausbildung entspricht dem Aufbau einer FF.
In Schwendi unterhält die Firma Max-Weishaupt-GmbH eine Werkfeuerwehr. Im Landkreis Biberach bestehen fünf Werkfeuerwehren.
Ziehfix Vorrichtung zum Ziehen von Schließzylindern an Türen, um im Notfall in Gebäude zu gelangen.
Mit dieser Vorrichtung werden die Schließzylinder durch Zug gebrochen und aus dem Schloss entfernt.
Ziehfix

Ziehfix

Zug Ein Zug (z.B. Löschzug) gliedert sich in zwei Gruppen und einem Zugtrupp bestehend aus Zugführer, Gruppenführer, Fahrer und Melder.
Insgesamt besteht damit ein Zug aus 22 Einsatzkräften mit dem entsprechenden Gerät.
Zumischer Eine Armatur zur Zumischung von Schaummittel zum Wasser, um Löschschaum zu erzeugen. Er ist aus Bronze gefertigt, da Schaummittel korrosiv wirken.

Die Funktionsweise beruht darauf, dass das strömende Wasser in einer Verengung Unterdruck erzeugt (Venturirohr) und dadurch das Schaummittel ansaugt.
Zumischer

Zumischer

>> nach oben