Bericht der Schwäbischen Zeitung

Nach etlichen Jahren fand am vergangenen Wochenende das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr wieder einmal in Laupheim statt. Über 300 Jugendliche aus dem ganzen Landkreis genossen das rundum gelungene Jugend-Camp.Für die drei erlebnisreichen Tage am Busen der Natur stießen bei der Vorbereitung Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Merz und sein Stellvertreter Andreas Häussler bei Stadtrat Peter-Paul Bochtler auf offene Ohren. Er stellte ihnen auf seinem Gelände am idyllischen Höllsee ein großzügiges Wiesengrundstück mitsamt der Infrastruktur unentgeltlich zur Verfügung.

Mehr wie überrascht waren die Organisatoren dann über den Ansturm auf das Kreiszeltlager, denn mit deutlich über 300 Jugendlichen waren fast doppelt so viele gekommen wie sonst üblich. Das Gelände am See war für alle Beteiligten aus den 19 Jugendfeuerwehren des Landkreises ideal.

Die Laupheimer hatten schon am Donnerstag alles vorbereitet und das Küchen- und Waschzelt sowie den Sanitärwagen aufgebaut, so dass die Floriansjünger am Freitag mit ihren Einsatzfahrzeugen zügig einrücken konnten. Zelte und Ausrüstung hatte jede Gruppe mitgebracht.

Feierlich wurde die Lagerfahne neben dem Feuer gehisst, und als erste Attraktion stand am Freitagabend eine Nachtwanderung mit feuerwehrtypischen Einlagen an. Der Samstagvormittag gehörte dem Spaß und dem Spiel. Ein großer Teil der Jugendlichen vergnügte sich mit Kanus und Schlauchbooten auf dem Wasser, andere spielten Fußball oder Volleyball oder genossen in der Sonne im Plausch mit den Freunden und Zeltnachbarn die Lageratmosphäre.

Der Nachmittag mit dem Stadtspiel war dann besonders für die Auswärtigen recht happig. Ausgestattet mit schicken dunkelblauen T-Shirts und Zeltlager-Aufdruck, machten sie sich gruppenweise auf den Weg, um 31 knifflige Fragen zur Stadt Laupheim zu beantworten.

Sie fingen damit an, wie viele Bilder in der Wache-Galerie hängen, dann zum Programm von Kino und Jugendhaus, wie viele Überflurhydranten rund um das Kulturhaus stehen, Fragen zu den Schulen, zur Gastronomie, zur Wasserversorgung und zu den berühmten Namen der Stadt bis hin zu den Öffnungszeiten der Post. Nach diesem Fragemarathon wissen die jungen Feuerwehrleute des Landkreises über die Stadt jetzt wohl mehr als so mancher Laupheimer.

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