[Zurück zum Jahr 2007]
27. Januar 2007


Abteilungshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schwendi


Über die Abteilungshauptversammlung schrieb Bernd Baur in der Schwäbischen Zeitung:

Rekordjahr an Einsätzen für die Freiwillige Feuerwehr Schwendi: Die 44 Mann starke Wehr rückte 2006 zu 37 Einsätzen aus. Dabei war in 32 Fällen technische Hilfeleistung gefragt.

Im Durchschnitt alle zehn Tage, so rechnete Kommandant Alfons Christ bei der Jahresversammlung am Samstag vor, wurde die Schwendier Feuerwehr im letzten Jahr zu Hilfe gerufen. Personell und materiell gab es bei allen 37 Einsätzen (2005 waren es 30) keine Probleme. Dank der guten Tagesverfügbarkeit der Wehrmänner konnten alle Einsätze in der vorgeschriebenen Ausrückzeit abgewickelt werden. Um den gestellten Aufgaben gerecht zu werden, hatte die Wehr wiederum viele Stunden in die Ausbildung investiert. „Wir können somit von einem hervorragenden Ausbildungsstand sprechen“, sagte Alfons Christ. Ziel der Freiwilligen Feuerwehr Schwendi sei es, die Aufgaben auf möglichst hohem Ausbildungsniveau zu erledigen. Optimal gestaltete sich für die Schwendier Wehr bei ihren Einsätzen die Zusammenarbeit mit anderen Rettungsorganisationen, wofür Kommandant Christ dankte.Ausführlich Ins Detail zu den Geschehnissen im letzten Jahr – über die Finanzen informierte Kassierer Jürgen Pfeiffer - ging Schriftführer Ralf Stöhr. Seiner Statistik war zu entnehmen, dass die Schwendier Feuerwehr mit einem Altersdurchschnitt von 33 Jahren insgesamt 521 Einsatzstunden leistete. Dabei dauerte ein Einsatz durchschnittlich 66 Minuten, im Durchschnitt rückten zwölf Mann pro Einsatz aus. Den fünf Brandeinsätzen standen 32 Mal technische Hilfeleistung gegenüber. Hierzu zählten unter anderem Einsätze bei Verkehrsunfällen (7), bei Stürmen (7), zum Beseitigen von Ölspuren (8) und zum Absichern von Hubschrauberlandeplätzen (4). Fehlalarm gab es 2006 keinen.

Dass die Schwendier Feuerwehr keine Personalsorgen plagen, ist mit ein Verdienst der guten Arbeit in der Jugendfeuerwehr Schwendi-Wain. Insgesamt 35 Jugendliche, davon drei Mädchen, betreute Jugendfeuerwehrwart Thomas Stanossek mit seinem Team. 20 Proben hielt der Nachwuchs ab, vier Jugendliche wurden jetzt in die Reihen der Aktiven in Schwendi übernommen. „Es wird sehr viel und sehr gute Arbeit geleistet bei der Jugendfeuerwehr, sie ist ein echtes Aushängeschild“, stellte Alfons Christ fest. Seit der Gründung der Jugendfeuerwehr vor fünf Jahren war Gebhard Hänn als Ausbilder mit an Bord, jetzt hört er auf. „Du hast die Jugendlichen begeistert, dabei immer den richtigen Ton getroffen“, lobte Christ die aufopferungsvolle und fruchtbare Arbeit von Gebhard Hänn und dankte ihm mit einem Geschenk. Eine kleine Anerkennung erhielten auch Josef Hänn, Tobias Grötzinger, Ralf Stöhr, Albin Mauz, Walter Ruf und Thomas Wieland für vollständigen Probenbesuch.

Ralf Thomas
Schriftführer Ralf Stöhr Stöhr Jugendfeuerwehrwart Thomas Stanossek

„Es hat alles funktioniert, der Dienst wurde zuverlässig erledigt und die Bürger sind zufrieden“, bewertete Bürgermeister Günther Karremann die Arbeit der Feuerwehr positiv. Er dankte für die Bereitschaft „37 mal bei Tag und Nacht auszurücken zum Wohle der Mitmenschen“. Aber auch den gesellschaftlichen Part der Feuerwehr innerhalb der Gemeinde würdigte er. Das Gemeindeoberhaupt teilte mit, dass die Kommune für die Atemschutzträger aller Wehren in Schwendi in diesem Jahr eine neue Ausrüstung anschaffen wird. Karremann nahm bei der Versammlung auch verschiedene Beförderung vor. Joachim Miller, Matthias Müller, Christian Mauz und Thomas Wieland sind nun Feuerwehrmänner, Joachim Arb und Hartmut Bunz sind Oberfeuerwehrmänner. Zum Brandmeister wurde Andre Tritschler befördert, gleichzeitig wurde er zum Zugführer und Atemschutzgerätewart ernannt. Grußworte an die Versammlung sprachen die VSG-Vorsitzende Rita Keller, Eberhardt Seifried (Notfallseelsorge) und ASB-Rettungsdienstleiter Wolfgang Krems.

Beförderung
Bürgermeister Günther Karremann Matthias Müller wird von Bürgermeister Karremann (rechts) zum FM befördert
   
Beförderungen Beförderung
Joachim Arb wird zum OFM befördert Hartmut Bunz wird zum OFM befördert
   
Ehrungen Notfallseelsorge
Gebhard Hänn (links) wird von Kdt. Christ für seine Verdienste um die Jugendfeuerwehr geehrt. Notfallseelsorger Eberhard Seifried
   
v.li.: Kdt. Alfons Christ, André Tritschler, Gebhard Hänn, Bürgermeister Günther Karremann.
[zurück zu 2007]